
Der Hundesportverein wurde im Jahre 1975 im Gasthaus "Zum Unkenfunk" ins Leben gerufen und gegründet.
W. Veith, G. Quell, H. Gernand, E. Holzmann, L. Mathes, K. Hänlein, P. Georgiev, P. Schard, A. Kiztilöy, Hr. und Fr. Tscherner, H. Gausmann und G. Bentz.
Die erste Vorstandswahl nach der Gründung des Vereins führte zu folgendem Ergebnis:
| 1. Vorsitzender: | W. Veith |
| 2. Vorsitzender: | E. Holzmann |
| Schriftführer: | G. Quell |
| Schatzmeister: | P. Schard |
| Platzwart: | P. Georgiev |
| Übungsleiter: | K. Hänlein |
Nachdem der Verein im Vereinsregister in Landau eingetragen war, konnte die Stadtverwaltung Germersheim dem Hundesportverein auch ein Vereinsgelände zur Verfügung stellen. Es befindet sich bis heute westlich der B9 gegenüber der B9 - Ausfahrt Germersheim Mitte.
Bereits in den ersten Jahren wuchs der Verein auf über 70
Mitglieder. Mehr als ein Jahr nach der Gründung - nämlich im Jahr 1976
- wurde Herr Emil Holzmann zum
1. Vorsitzenden und Übungsleiter
gewählt.
In den folgenden Jahren und Jahrzehnten zeichnete sich der
Hundeverein durch ein reges Vereinsleben, sowohl in sportlicher als auch
in geselliger Hinsicht aus.
Ein Vereinsheim entstand, und ein
gepflegtes Vereinsgelände mit Parcours und zahlreichen
Übungsmöglichkeiten wurde angelegt.
Mit der Ausrichtung und der Teilnahme an Turnieren erwarb sich
der
Hundesportverein e.V. Germersheim regional und überregional einen sehr
guten Ruf.
Aktuell hat der Verein 109 Mitglieder.
Kinder- und Jugendbetreuung wird im Hundeverein sehr groß geschrieben. Selbst die ganz Kleinen trainieren schon mit den Hunden unter fachkundiger Anleitung der Hundetrainer.
Außerdem werden Mal- und Bastelnachmittage angeboten.
Alljährlicher Höhepunkt im Kalender des Hundevereins sind Ostern, wenn die Kinder ihre Ostereier suchen dürfen und die Weihnachtsfeier des HSV, wenn der Nikolaus seinen Besuch abstattet und die Kinder beschenkt.
Auch während der Ferienzeit stehen die Tore des HSV offen. Auf den zwei großen Wiesenplätzen können die Kinder nach Herzenslust Frisbee werfen, Fußball spielen und vieles mehr.
Herr Emil Holzmann ist nun im Jahre 2007 mehr als 3
Jahrzehnte
im Amt und gehört zu den dienstältesten Vereinsvorsitzenden der
Rheinstadt. Dafür erhielt er im November 2006 eine Ehrenauszeichnung
durch Bürgermeister Dieter Hänlein.
Fast genauso lange- nämlich seit 1979- arbeitet Frau Maria Holzmann,
die Ehefrau des Vorsitzenden, im Hintergrund als "Gastwirtin" im
Vereinsheim und ist als gute Seele des Vereins nicht mehr wegzudenken.
Der schwärzeste Tag in der Geschichte des HSV Germersheim war der 12. November 2004. An diesem Tag brannte das Vereinsheim - der Mittelpunkt des Vereinslebens - gegen 22.45 Uhr bis auf die Grundmauern völlig ab.
Der Verein schien nach knapp 3 Jahrzehnten harter Arbeit vor dem
Nichts zu
stehen. Doch der Vereinsvorsitzende Herr Emil Holzmann und seine
engagierten Vereinsmitglieder ließen sich von diesem Schicksalsschlag
nicht unter kriegen!
Die Germersheimer Stadtverwaltung und die Kreisbehörde handelten
schnell und unbürokratisch.
Auch die Sparkasse Germersheim - Kandel, die nach der Fertigstellung
ihres Neubaus in Lingenfeld mehrere Bürocontainer nicht mehr
benötigte, handelte spontan und überließ dem Verein diese Container.
Dank des Engagements zahlreicher vereinsinterner Helfer und Dank der Unterstützung durch die Feuerwehr und das THW, konnte innerhalb einer Rekordzeit von 10 Monaten ein neues und vorzeigbares Vereinsheim auf dem Vereinsgelände des Hundesportvereins westlich der B9 wieder eingerichtet werden.
Am Sonntag den 25. September 2005, wurde das neue Domizil feierlich
eingeweiht und unter den Schutz des Segens der katholischen Kirche
gestellt. Den Segen spendete der damalige Kaplan Harald Fleck.
Am selben Tag feierten die glücklichen Mitglieder des Hundesportvereins
Germersheim gemeinsam mit zahlreichen Freunden und Förderern gebührend
das 30. Jubiläum ihres Vereins.
Doch viele Vereinsmitglieder trauern heute noch, 2 Jahre nach der Einweihung der schönen neuen Räumlichkeiten, immer noch der ganz anderen, vor allem heimeligen Atmosphäre, unseres alten Vereinsheims nach.